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Gebühren am Geldautomat: Fünf Euro sind den Deutschen zu viel
Hamburg, den 15. April 2010 – Neun von zehn Deutschen halten die Zusatzgebühren der Banken und Sparkassen für zu hoch. Besonders wenig Verständnis haben die Bankkunden für Aufschläge beim Fremdabheben. 78 Prozent der Bundesbürger ärgern sich darüber, dass sie für die Nutzung von Geldautomaten zahlen müssen, die nicht zu ihrer Hausbank gehören. Die von den Banken geplante Kostenbegrenzung auf maximal fünf Euro wird daran wenig ändern. Denn so viel will kaum jemand zahlen. Dabei übersehen die Verbraucher, dass der in Anspruch genommenen Service den Kreditinstituten Kosten verursacht. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.
Für angemessen halten die meisten Befragten einen Aufschlag von höchstens zwei Euro. Die Ablehnung der Zusatzgebühr zeigt sich bereits im Verhalten der Bundesbürger. Jeder Zweite verzichtet vollständig auf den fremden Automatenservice. Bei zahlreichen Bankkunden ist die uneinheitliche Gebührengestaltung der Finanzinstitute dafür mitverantwortlich. Die Branche reagiert darauf mit einer verbesserten Kostenkontrolle. Die Banken planen, die anfallenden Gebühren am Automaten anzuzeigen, bevor der Kunde die Leistung in Anspruch nimmt. So kann er vor Ort entscheiden, ob ihm der Service die Zusatzkosten Wert ist.
Faktenkontor: Spezialagentur für Research, Studien und Kompetenz-PR
Das Faktenkontor ist eine Beratungsgesellschaft für Unternehmens- und Vertriebskommunikation und entstand am 1. Januar 2003 als Ausgründung der Unternehmensberatung Mummert Consulting. Das Team übernimmt die gesamte Leistungspalette klassischer Pressearbeit, mit dem Ziel, die Kompetenz seiner Kunden in den Medien herauszustellen. Hierfür wird – soweit erforderlich – über Recherche und Studien mit namhaften Medienpartnern die notwendige Faktenbasis gelegt. Derzeit betreut das Unternehmen mehr als 60 Kunden.
Pressekontakt
Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
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Tel.: 040-253185-111
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