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Für die soll ich arbeiten? Nein, danke!
  • R Heintze
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  • Employer Branding . Reputation . Reputationsmanagement . Social Media . Social Media-Atlas . Studie . Web 2.0 .

Studie: Schlechte Online-Reputation schreckt Bewerber ab

Bei uns können Sie Verantwortung übernehmen, wir bieten flache Hierarchien, ein starkes, motiviertes Team, sowie eine gute Work-Life Balance bei einer attraktiven Entlohnung.

So oder sehr, sehr ähnlich beschreiben sich die meisten Unternehmen selbst, wenn sie Stellen ausschreiben. Klingt zwar toll, wird die meisten Bewerber aber aus zwei Gründen kaum überzeugen. Erstens: Weil sich letztendlich jede Firma so beschreibt, hebt man sich so überhaupt nicht vom Wettbewerb ab. Zweitens: Dass sich eine Firma selbst so gut einschätzt, ist kein Wunder. Wer dringend Mitarbeiter sucht, behauptet über sich selbst halt einfach das, was Bewerber hören wollen.

Deswegen orientieren sich Jobsuchende stattdessen an dem, was andere über das Unternehmen sagen. An seiner Reputation. In Zeiten von Internet, Social Media und Bewertungsplattformen braucht das nur ein paar Klicks. Sieht der potenzielle Bewerber, dass die Reputation des ausschreibenden Unternehmens desolat ist, trägt er seine Arbeitskraft lieber woanders hin. Mit einer schlechten Reputation verliert man den Kampf um die besten Fachkräfte.

Alles nur graue Theorie?

Nein. Harte Realität, wie unser aktueller Social-Media-Atlas zeigt:

17 Prozent der deutschen Internet-Nutzer auf Jobsuche haben sich schon gegen konkrete Stellenangebote entschieden, weil das ausschreibende Unternehmen im Netz negativ bewertet wurde.

Dabei ist der Abschreckungseffekt einer schlechten Reputation umso stärker, je höher die Schulbildung der potenziellen Bewerber liegt:

Gegen ein Stellenangebot eines Unternehmens mit einem schlechten Ruf im Internet entschieden sich von je 100 arbeitssuchenden Internet-Nutzern…

 

…mit Hauptschul-Abschluss:                                   10

…mit mittlerer Reife:                                                 16

…mit Abitur/Fachhochschulreife:                            19

…mit abgeschlossenem Hochschul-Studium:       22 (!)

 

Grafik Ablehnung Stellen bei schlechter Reputation im Web Faktenkontor Social-Media-Atlas 2016-2017

 

Das zeigt: Erfolgreiches Recruitment braucht effektives Reputation Management, um durch systematisches Employer Branding eine starke Arbeitgeber-Marke aufzubauen.

Wichtig dabei: Gutes Reputation Management ist kein reines Online-Thema. Und lässt sich erst recht nicht auf „Web-Hygiene“ beschränken. Das Internet spiegelt den Ruf eines Unternehmens wider – verdient wird eine gute Reputation aber im echten Leben. Wenn Sie im Web eine gerechtfertigte Kritik finden, sollten Sie nicht versuchen, diese Kritik zu unterdrücken (es sei vor dem Streisand-Effekt gewarnt). Sondern den Anlass für diese Kritik beseitigen.

Aber auch ein verdient guter Ruf als Arbeitgeber muss natürlich in die Welt hinaus getragen werden, um wirken zu können. Dabei helfen zum Beispiel externe, unabhängige Begutachtungen und deren Siegel, wie wir sie gemeinsam mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung und Prof. Dr. Werner Sarges von der Helmut-Schmidt-Universität im Rahmen des Wettbewerbs „Hamburgs beste Arbeitgeber“ verleihen.

Dann klappt’s auch mit den Fachkräften 🙂

 

Roland Heintze

 

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