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Faktzweinull

Social Media-Content: Funktioniert nur flach und lustig?
  • Lars Reppesgaard
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  • Blog . content marketing . Fachartikel . Infografik . PR-Trendmonitor . Social Media . social media-content . Umfrage .

Katzenbilder gehen immer. Aber auch sonst heißt es beim Thema Social Media-Content: Flach kommt weiter. Die User im Social Web beschäftigen sich mit einer Marke immer dann besonders intensiv, wenn seichter Content veröffentlicht wird. An harten Fakten aus Fachartikeln und Pressemitteilungen ist nur eine Minderheit interessiert.

Das ist das Ergebnis unserer Befragung im Rahmen des PR-Trendmonitors. Für diese haben wir 654 Fach- und Führungskräfte in Kommunikationsabteilungen bei PR-Agenturen befragt. Zusammen mit news aktuell wollten wir ermitteln, mit welchen Inhalten Unternehmen das beste Echo im Social Web erzielen.

Witzig zieht immer

Grundsätzlich kommen witzige Fotos und Videos am besten im Social Web an, sagen 57 Prozent der PR-Profis. Dass Fachartikel und Pressemitteilungen die Nutzer begeistern, bestätigt dagegen nur ein Viertel der Befragten.

Schade nur, dass für viele Unternehmen das Motto “Witzigkeit kennt keine Grenzen” keine Alternative ist. Das gilt gerade in der B2B-Kommunikation. Gerade wer komplexe Themen kommunizieren oder besonders spezialisierte Kompetenzen darstellen will, macht sich eher lächerlich, wenn er witzig sein will.

Sperrige Botschaften aufknacken

Die Lösung: Sperrige Botschaften müssen aufgeknackt, runter gebrochen und zielgruppengerecht serviert werden. Zum Beispiel mit Hilfe von Infografiken, der vier von zehn Umfrageteilnehmern für sinnvoll halten. Bei Umfrageergebnissen, Blogbeiträgen und Interviews beobachten rund ein Drittel der Befragten, dass diese Inhalte die Social Media-Nutzer ansprechen.

Entweder müssen B2B-Kommunikatoren also eigene relevante Inhalte produzieren und sie in Form von Grafiken oder Umfrageergebnissen bereit stellen. Oder sie müssen bereit sein, Persönlichkeit zu zeigen – als Blogger oder Interviewpartner. Eigentlich eine gute Nachricht, denn sie zeigt: Es geht auch ohne Katzenbilder.

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Bei Social Media-Content ziehen vor allem witzige Inhalte. Komplexes muss heruntergebrochen und mit persönlicher Note kommuniziert werden.

 

 

 

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