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Hipp: Noch ein paar Millionen mehr dank vorbildlicher Nachhaltigkeit
  • R Heintze
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  • Hipp . Reputation . Reputationsmanagement . Studie .

Studie „Sustainability Value Score 2016“ zeigt Einfluss von Nachhaltigkeits-Reputation auf den Umsatz

Nachhaltigkeit steigert den Umsatz: Im Durchschnitt erzielen Unternehmen in Deutschland 4,6 Prozent ihres Umsatzes durch ihre Reputation in Bezug auf Nachhaltigkeit. Das stellte die Münchner Management-Beratung Biesalski & Company in Zusammenarbeit mit Facit Research bereits Ende 2014 mit ihrem „Sustainability Value Score“ auf Basis einer Bevölkerungsumfrage fest. Auch in der neusten Ausgabe der Studienreihe, unter dem Titel „Was ist gutes Gewissen wert? Die Wirkung von Nachhaltigkeit auf den Umsatz“ liegt dieser Wert im Durchschnitt von 102 Unternehmen aus 16 Branchen wieder bei 4,6 Prozent.

Angeführt wird das Ranking abermals von Hipp. Der Hersteller von Babynahrung konnte dabei noch einmal um einen Prozentpunkt zulegen: Nach der aktuellen Untersuchung erzielt Hipp inzwischen stolze 13,2 Prozent seines Umsatzes in Deutschland durch seine exzellente Nachhaltigkeits-Reputation. Auf Basis der aktuellsten veröffentlichten Unternehmenszahlen bedeutet das, dass Hipp inzwischen mehr als 48 Millionen Euro jährlich allein in Deutschland aufgrund seines guten Rufs in Hinblick auf seine Nachhaltigkeit einnimmt.

Insgesamt schaffen es vier der untersuchten Unternehmen, durch ihre Nachhaltigkeitsstrategien mehr als 10 Prozent ihres Umsatzes zu erwirtschaften:

 

Screenshot Top Ten aus Sustainability Value Score 2016: Hipp, Frosta, Alete, Iglo über 10 Prozent

* Sustainability Value Score: Erklärungsanteil von Nachhaltigkeit am Umsatz in Prozent
** Ausgewiesenes Signifikanzniveau: 0,5 Prozent
Quelle / ©: Biesalski & Company GmbH

 

Neben dem Ranking der Unternehmen zeigt die Studie auch, was Konsumenten überhaupt im Hinblick auf Ökologie, Soziales und Ökonomie als nachhaltig wahrnehmen, bzw. welche Aspekte der Nachhaltigkeit in ihrem Bewusstsein besonders stark „verankert sind“:

Ökologie

  • Sichtbares ökologisches Engagement, insbesondere durch Umweltschutzauszeichnungen
  • Eine Umweltschonende Produktion und Ressourcenverwendung, vor allem durch die Verwendung recyclebarer Materialien
  • Eine transparente, nachvollziehbare Herkunft der Produktbestandteile
  • Die Erfüllung relevanter Umweltnormen und
  • Das Ziel, einen Beitrag zur Lebensqualität zu leisten

Soziales

  • Ein guter und beliebter Arbeitgeber zu sein, vor allem durch überdurchschnittliche Löhne
  • Die Schaffung von Arbeitsplätzen im In- und Ausland
  • Ein Fairer Kundenumgang, zum Beispiel bei Reklamationen

Ökonomie

  • Eine transparente Informationspolitik, vor allem in Bezug auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens
  • Ein fairer und sensibler Umgang mit Kundendaten
  • Eine gute Compliance – insbesondere Korruption sollte in einem nachhaltigen Unternehmen keine Rolle spielen
  • Ein Bekenntnis zum Standort Deutschland, sowie
  • Eine offene Kommunikation im Sinne eines offenen Umgangs mit unangenehmen Nachrichten

Dies ist eine gute Checkliste für alle diejenigen, die ihren Umsatz durch mehr Nachhaltigkeit steigern wollen: Überprüfen sie, in welchem dieser Punkte Sie noch über Optimierungspotenziale verfügen, heben Sie diese, und kommunizieren Sie anschließend Ihre Erfolge!

Roland Heintze

 

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