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  • R Heintze
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  • csr . Reputation . Reputationsmanagement .

Reputationsmanagement wieder kurz & knackig auf den Punkt gebracht

Warum Unternehmen ihre Steuern korrekt bezahlen sollten, das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns und die zukünftige Entwicklung der Bedeutung eines guten Rufes – damit beschäftigen sich die Zitate, die ich Ihnen in der zweiten Folge von „Reputation Management in a Nutshell“ als Denkanstoß mit auf den Weg geben möchte. Voilà:

 

„Erhebliche Reputationsschäden können drohen, wenn auch nur der Verdacht auf Steuerhinterziehung – oder andere Pflichtverletzungen – an die Presse gelangt, die gravierender sein können, als Zahlungen an die Finanzbehörden. Nicht kalkulierbar sind dann im Einzelfall die Folgen von etwaigen Ausschlüssen bei Vergabeverfahren oder Abbruch von Geschäftsverbindungen.“

Steuerberater Ingo Heuel und Linda Konken erklären Unternehmern: „Was spricht sonst noch für Tax Compliance?“ in ihrem Artikel „Tax Compliance – sinnvoll oder überflüssig?“ in Der AO-Steuer-Berater 11/2017.

 

„Erkennt man, dass die Unternehmensreputation eine wesentliche Voraussetzung für anhaltenden Unternehmenserfolg bildet, so liegt es auf der Hand, dass Reputationsmanagement zu den zentralen Vorstandsaufgaben zählt. […] In der Marketing-Literatur hat man dieses Vorgehen als DEAR-Prinzip bezeichnet: Decisions Evaluated Against Reputation. Fällt die Abwägung negativ aus, so hat der Vorstand von dem betreffenden Geschäft abzusehen.“

Überraschender Twist: Prof. Dr. Dr. h.c. Holger Fleischer argumentiert in seinem Aufsatz „Zur “Moralisierung” des Vorstandsrechts und ihren Grenzen“ in Der Betrieb 35/2017 zunächst aus juristischer Sicht ausführlich und vehement gegen die Aufnahme des Leitbilds des ehrbaren Kaufmanns in die Präambel des Deutschen Corporate Governance Kodex und „eine aktienrechtliche Verpflichtung der Vorstandsmitglieder zu ethisch fundiertem Verhalten“ – erklärt dann kurz vorm Ende aber, dass er das Reputation Management nichtsdestotrotz als verbindliche Aufgabe der Vorstände von Aktiengesellschaften ansieht.

 

„In Zukunft sind Glaubwürdigkeit und Reputation Voraussetzung für Erfolg. Ich persönlich bin überzeugt, dass die hiesigen Unternehmen überwiegend von ehrbaren Kaufleuten, Managern und Führungspersönlichkeiten gelenkt werden. Sonst wären wir in der Summe und im internationalen Vergleich nicht so erfolgreich.“

Corporate-Governance-Experte Rudolf X. Ruter ist hingegen ein bekennender Fan des Leitbilds des ehrbaren Kaufmanns – und überzeugt davon, dass es in der breiten Mehrheit der Unternehmen in Deutschland auch gelebt wird, wie er Silke Biester in einem Interview für die Lebensmittel Zeitung vom 17.08.2018 unter dem Titel “Gierige Manager sind out” verriet.

 

„[Money] became obsolete with the invention of matter synthesis. Predominant currency became reputation.“

In einer fernen Zukunft wird Reputation nicht nur Geld wert sein – sondern dieses sogar komplett ersetzt haben. Zumindest in der Welt von Seth MacFarlanes Science-Fiction-Comedy „The Orville”, wie die Zuschauer in der Episode „New Dimensions“ von Commander Kelly Grayson erfahren.

 

Roland Heintze

 

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