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Quadratisch. Praktisch. Nachhaltig.
  • R Heintze
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  • csr . Nachhaltigkeit . Reputation . Reputationsmanagement .

Eigene Kakao-Farm: Ritter Sport setzt starkes Zeichen im Wettbewerb um Nachhaltigkeit und Reputation

Gute Nachrichten für „Quadratisch. Praktisch. Gut.“-Fans mit sozialem Gewissen: Ritter-Sport-Schokolade soll fortan nur noch mit zertifiziert nachhaltigem Kakao hergestellt werden.

30 Prozent seines Bedarfes will die Alfred Ritter GmbH & Co. KG dabei aus einer ganz besonderen Quelle beziehen: Der unternehmenseigenen Farm „Finca El Cacao“ in Nicaragua. Auf einer Fläche von 2500 Hektar – laut Ritter das größte zusammenhängende Kakao-Anbaugebiet der Welt – baut der Schokoladenhersteller in Eigenregie rund eine Million Kakao-Bäumchen nach strengen ökologischen und sozialen Standards an.

 

Pressebild Ritter Sport: Arbeiter in Kakao-Baumschule auf der „Finca El Cacao“ in Nicaragua.

Baumschule auf Ritters „Finca El Cacao“ in Nicaragua
Bild Quelle / ©: Pressemeldung Alfred Ritter GmbH & Co. KG

 

Das Projekt bescherte Ritter kürzlich jede Menge gute Presse, unter anderem im renommierten Handelsblatt. Ein beeindruckender Boost für Ritters Reputation.

Und eine wirtschaftlich sinnvolle Maßnahme: Wie eine Faktenkontor-Studie zeigt, machen in der deutschen Lebensmittelbranche die Qualität der Produkte durchschnittlich 22 Prozent und die Nachhaltigkeits-Performance des Herstellers 21 Prozent der gesamten Reputation des Unternehmens aus. Eine hohe Reputation steigert wiederum das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Lebensmittelhersteller und die Bereitschaft, seine Produkte zu kaufen.

Folge: Unter Lebensmittel-Produzenten und Händlern ist ein regelrechtes Nachhaltigkeits-Wettrennen ausgebrochen. Besonders schön lässt sich das am Rohstoff Kakao verfolgen:

Schon 2012 startete der Süßigkeiten-Gigant Mondelēz (zu dem u.a. Milka, Daim, Marabou, Oreo Cookies und Toblerone gehören) sein „Cocoa Life Program“, in dessen Rahmen der Konzern innerhalb von zehn Jahren 400 Millionen US-Dollar in eine nachhaltige und faire Kakao-Produktion in investieren will. Der Druck zu mehr Nachhaltigkeit dehnte sich von den (meist teureren) Markenprodukten auch auf Discount-Ware aus: Erst vor wenigen Wochen kündigte Aldi an, für seine Eigenmarken nur noch fair gehandelten Kakao zu verwenden.

Mit der eigenen Öko-Plantage hat Ritter Sport nun den bis jetzt größten Pflock in der Branche eingeschlagen. Aber sicher nicht den letzten.

 

Roland Heintze

 

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