Die zehn gefährlichsten Auslöser für Kommunikationskrisen

Am meisten gefürchtet sind selbst verschuldete Krisen

Wenn es um den gefährlichsten Krisenauslöser geht, haben die PR-Leute eine klare Sicht: das Vertuschen von Fehlern halten 63 Prozent für die häufigste Ursache von Kommunikationskrisen. Weit abgeschlagen auf den Plätzen 2 und 3 folgen Fehler des Topmanagements.

Etwa jeder dritte Kommunikationsprofi sieht das Versagen der obersten Führungsebene oder sogar persönliches Fehlverhalten als großes Krisenrisiko. Damit sind die Top-3-Krisenthemen hausgemacht und selbstverschuldet.

Von außen herangetragene Krisen – staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, ein Social-Media-Shitstorm oder Falschmeldungen zum Unternehmen  – folgen auf den nächsten Plätzen, sind aber längst nicht mehr so dramatisch.

Fehlerhafte Produkte werden immerhin noch von 22 Prozent der Fach- und Führungskräfte der PR als Problem gesehen. Schlechter Service ist hingegen nur noch für 11 Prozent der Befragten ein gefährlicher Krisenauslöser.

Haben Sie eine Krisen-Landkarte für Ihr Unternehmen?

Haben Sie für Ihr Unternehmen bereits die potenziellen Krisen bewertet? Das Ergebnis ist eine so genannte Issues Map, bei der die unterschiedlichen Krisen im Hinblick auf Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite klassifiziert sind. Eine derartige systematische Erfassung von Krisen ermöglicht Ihnen, die wichtigsten Krisen zu identifizieren und sich auf diese Krisen gezielt vorzubereiten.

Die gefährlisten Krisenauslöser beruhen auf dem PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor, für den 510 Fach- und Führungskräfte der PR im März 2019 befragt wurden.

Jörg Forthmann

 

 

Jörg Forthmann
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