Apple grenzt Hacker-Folgeschaden ein

appDass die App-Entwickler-Webseite von Apple durch Hacker geknackt wurde, war unangenehm für Apple. Problematisch wurde der Hackerangriff durch Verdacht, dass Namen, E-Mail-Adressen und Anschriften von Software-Entwicklern gestohlen wurden. Schlampt Apple beim Schutz von sensiblen Daten? Der App-Store hat zigmillionenfach Passwörter und Kreditkartendaten von Privatkunden. Wenn sich Verbraucher auf die Sicherheit dieser Daten nicht verlasen können, drohen empfindliche Umsatzeinbußen für die Amerikaner. Apple hat auf diese Bedrohung vorbildlich reagiert. Das Unternehmen stellte deutlich klar, was der mögliche Schaden durch den Hackerangriff ist und – wesentlich wichtiger – was nicht gestohlen werden konnte: Wertvolle Daten seien verschlüsselt und für niemanden zugänglich. Kundendaten würden gesondert gespeichert und seien nicht betroffen.

In Krisensituationen sind deutliche Klarstellungen wichtig, um unnötige Folgeschäden durch Gerüchte und Unsicherheiten bei Kunden einzudämmen. Apple hat dies in aller Deutlichkeit und erfreulich kurz getan. Keine lange Erklärungen, sondern zwei klare Sätze. Das ist transportierbar für Medien und wird verstanden.

Jörg Forthmann

 

Jörg Forthmann
Posted inKrisen-PR Blog: Mediengau

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