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DGB: Heiligenscheine können arg weh tun
  • Jörg Forthmann
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DGB: Heiligenscheine können arg weh tunKommunikationschefs freuen sich über Vorstände, die für gute Nachrichten stehen, Rückgrat haben und – im positiven Sinne – Profil zeigen. Das kann aber auch gehörig schief gehen, wenn das stilisierte Heiligenbild kritischen Recherchen nicht standhält. Das musste jetzt auch der DGB lernen. Die Gewerkschaft gehört zu den schärfsten Kritikern der Zeitarbeit, hat aber selber eine Zeitarbeitsfirma, die noch dazu noch nicht einmal den Mindestlohn zahle. Das berichtet Spiegel online. Die Gewerkschaften waren zuvor schon mit bescheidenen Ausbildungsquoten aufgefallen.

Der DGB versucht sich in Ausreden, so recht überzeugend präsentiert er sich nicht. In diesen Fällen der Heiligenenttarnung helfen nur drei Strategien: Das Korrigieren – man zieht Konsequenzen und stellt den Fehler ab. Das Konterkarieren – man sieht sich mit einer Falschberichterstattung konfrontiert und hält mit klarer Kante dagegen. Oder die Ablenkung – die Aufmerksamkeit wird durch einen anderen Brandherd abgelenkt.

Der DGB begeht den Fehler, sich durchlavieren zu wollen. Das wird nicht funktionieren. Mit etwas Pech bleibt dem Gewerkschaftsbund dieses Thema also noch länger treu.

Jörg Forthmann

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