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Die Kugelfang-Strategie in der Krisen-PR

Was Kommunikatoren von Merkel & Co. in der Corona-Krise lernen können

Zugegeben, es klingt martialisch. Aber in vielen Krisen ist es eine gute Idee, einen Kugelfang für das „gegnerische Feuer“ zu haben. Das können Branchenverbände sein, die kritische Fragen auf sich ziehen. Pressesprecher sind qua Rollenbeschreibung in der Krise Kugelfang, indem sie in der Öffentlichkeit sprechen – und nicht das Management. Als Kugelfang können aber auch Wissenschaftler, Politiker oder Lobbyisten dienen. Geradezu mustergültig führt die Bundesregierung gerade vor, wie die Kugelfang-Strategie funktioniert. Sehen Sie hier mehr.

Der Kugelfang von Bundesregierung und Ministerpräsident Laschet ist offensichtlich Karl Lauterbach. Er ist es, der beständig auf die Gefahren durch die Pandemie hinweist, lieber Verschärfungen als Lockerungen wünscht und am liebsten noch viel strenger im Lockdown sein würde. Damit zieht er jede Menge Kritik auf sich – die damit an Bundeskanzlerin und Ministern weitgehend vorbeigeht. Lediglich für Gesundheitsminister Spahn geht die Strategie nicht recht auf: Er macht sich mit geselligen Abenden und gebrochenen Versprechen unnötig angreifbar und kann sich deshalb nicht hinter dem Schutzschirm Lauterbachs verstecken.

Sehen Sie hier anhand harter Zahlen, wie die Kugelfang-Strategie funktioniert:

Jörg Forthmann

 

Jörg Forthmann
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