Hauck & Aufhäuser: Eine Durchsuchung tut nicht weh - Faktenkontor Hauck & Aufhäuser: Eine Durchsuchung tut nicht weh - Faktenkontor

Hauck & Aufhäuser: Eine Durchsuchung tut nicht weh

Schlimm wird es, wenn es weitere Negativnachrichten gibt

Hauck & Aufhäuser wurde wegen Cum-Ex durchsucht. Doch der negative Rückschlag auf die Reputation der Privatbank blieb nahezu aus. Wie kann das sein? Das erklären wir anhand harter Zahlen in diesem Film. Außerdem erklären wir, warum sich Hauck & Aufhäuser nun nicht entspannt zurücklehnen kann. Eher im Gegenteil.

Die staatsanwaltschaftliche Durchsuchung bei Hauck & Aufhäuser hat zwar zu großen Medienberichten geführt, hat aber der Reputation der Bankiers wenig geschadet. Aktuelle Medienanalysen zeigen, dass das Medienecho vergleichsweise gering war. Wichtiger aber ist eine sehr geringe Viralität, was darauf hinweist, dass die Empörung bei den Menschen gering war. Die Erkenntnis ist damit simpel: Die Öffentlichkeit hat sich an Cum-Ex-Durchsuchungen gewöhnt. Das war jetzt wieder mal eine Durchsuchung – und regt niemanden mehr wirklich auf.

Gerade jetzt ist Krisen-PR für Hauck & Aufhäuser wichtig

Doch Vorsicht! Hauck & Aufhäuser sollte sich nicht in zu großer Sicherheit wiegen. Vergleichbare Fälle in der Vergangenheit zeigen, dass die zweite und dritte Negativberichterstattung deutlich stärker auf die Reputation durchschlägt und nachhaltige Schäden auslösen kann. Gerade jetzt sollte die Privatbank ein besonderes Augenmerk auf ihre Krisen-PR haben, um weitere Einschläge mit weitaus größeren Folgeschäden zu verhindern.

Jörg Forthmann

 

 

Jörg Forthmann
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