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Wie Investigativredaktionen den Schwarm der Empörten nutzen
  • Jörg Forthmann
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Krisen-PR: Sparkassen wehren sich gegen Schwarm-Recherche der “Frankfurter Allgemeinen”

Krisen-PR CorrectivDie Bedrohung fing ganz klein an: Im sogenannten Bayern-Ei-Skandal ließ die „Süddeutsche Zeitung“ ihre Leser ausschwärmen, um herauszufinden, in welchen Supermärkten Eier des dubiosen „Hühnerbarons Stefan Pohlmann“ verkauft werden. Die ertappten Lebensmittelmärkte fanden sich auf einer Bayern-Landkarte wieder – als Warnung an alle Verbraucher. Die Eierfahndung der „Süddeutschen“ hat vielleicht noch Schmunzeln ausgelöst. Nun aber sollten Krisenkommunikatoren aufmerksam werden, denn das Unterstützen von Investigativrecherchen durch Leser professionalisiert sich.

Die angesehene „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ lässt derzeit Kennzahlen aus Geschäftsberichten von Sparkassen durch Internetnutzer – neudeutsch: die „Crowd“ – erfassen. Der Aufruf zu dieser Aktion lässt nichts Gutes erahnen: „In Köln verdient der Chef der Kreissparkasse viermal so viel wie die Bundeskanzlerin“. Unterstützung erhält die „FAZ“ durch CORRECT!V, dem „ersten gemeinnützigen Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum“.

Was CORRECT!V für Krisenkommunikatoren bedeutet, habe ich in einem Gastbeitrag für das PR Journal beschrieben. Lesen Sie hier mehr.

Jörg Forthmann

 

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