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Wiesenhof will Peta-Tierschützer umarmen
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Wiesenhof will Peta-Tierschützer umarmenIf you can’t beat them, join them. Die neueste Strategie vom Geflügelzüchter PHW, zu dessen Imperium die Marke Wiesenhof gehört, gegenüber der Tierschutz-Organisation Peta erinnert sehr an diese Krisen-Weisheit. Wiesenhof ist bundesweit als vermeintlicher Tierquäler in den Medien und zeigt musterhaft den Makel einer starken Marke in der Krise: Weil nahezu jeder Verbraucher die Marke gut kennt, gerät sie besonders schnell in die Medien. Diesen Mechanismus hat Peta in der Vergangenheit klug genutzt und Wiesenhof in Bedrängnis gebracht. Damit soll nun Schluss sein. Die Welt berichtet heute, dass PHW über einen Dialog mit Peta verhandelt. Diese Gespräche kommen zu spät, denn Peta ist mit seiner Kampagne sehr erfolgreich und bekommt viel Zuspruch. Wenn Peta jetzt auf Kooperation einschwenkt, muss der Erfolg außerordentlich hoch für Peta ausfallen. Die Verhandlungen dürften also sehr hart werden für die Wiesenhof-Manager. Zugleich müssen sie aufpassen, dass der latente Verhandlungswille von Peta nicht nur vorgeschoben ist, um Wiesenhof in den nächsten Monaten wie einen Bullen am Nasenring durch die öffentliche Manege zu ziehen. Diese Variante ist – leider – deutlich wahrscheinlicher als eine Einigung mit Peta. Klüger wäre die Suche einer Zusammenarbeit mit einer anderen NGO.

Jörg Forthmann

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