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Welche Trends die PR-Branche 2022 prägen werden

Das neue Jahr hat begonnen und schon jetzt ist klar, dass die Herausforderungen in der PR-Branche nicht weniger werden. Zum einen sorgen Lieferengpässe und die vierte bzw. fünfte Corona-Welle dafür, dass das Wirtschaftswachstum geringer ausfallen dürfte als erwartet – und damit auch die PR-Budgets. Zum anderen fällt es den Verantwortlichen immer schwerer, die benötigten Fachkräfte zu rekrutieren. Dadurch geraten sowohl PR-Abteilungen in Unternehmen als auch Agenturen verstärkt unter Druck, ihre vorhandenen Ressourcen noch besser zu nutzen. Ein besonders wichtiger Hebel ist dabei die Digitalisierung. Die Faktenkontor-Gruppe hat schon früh auf Zukunftstechnologien gesetzt und gehört deshalb laut dem Wirtschaftsmagazin Insights Success zu den zehn disruptivsten PR- und Marketing-Agenturen des Jahres 2021. Hier verrate ich Ihnen, welche fünf Trends aus meiner Sicht in diesem Jahr die PR-Branche prägen werden.

  1. Data driven Communications

Moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data werden immer mehr zu unverzichtbaren Assistenten des Managements. Mit ihrer Hilfe sind etwa individuelle Zielgruppenanalysen und präzise Reputationsmessungen in Echtzeit möglich. Zudem lassen sich so Inhalte und Themen identifizieren, die für die Unternehmenskommunikation gefährlich oder nützlich sind. Wenn die Kommunikation daran angepasst wird, können PR-Maßnahmen mehr Wirkung entfalten.

  1. Reputationsmanagement

Die Nachfrage nach qualitativen Medienanalysen wird deutlich zunehmen. Der stärkste Treiber dafür ist, dass immer mehr Unternehmen das Image ihrer Marken in der öffentlichen Online-Kommunikation erfassen, verstehen und steuern möchten. Entscheidend für das Reputationsmanagement ist das Wissen, wie Kommunikation auf die Reputation einzahlt. Diese Informationen sind durch KI nun in einer ungeahnten Breite und einem viel größeren Kreis von Unternehmen zugänglich. Das führt dazu, dass sich Medienanalysen mit KI-Tools in der PR durchsetzen werden.

  1. Verschmelzung

Durch KI, Big Data & Co. wird sich die Arbeit in der PR in den nächsten Jahren stark verändern. PR wird mit Disziplinen wie Marketing, Forschung, Werbung usw. zu einer einzigen datengesteuerten und von Algorithmen kontrollierten Unternehmensfunktion verschmelzen. Besonders wichtig ist die Verknüpfung von PR und Content-Marketing. Der Blick auf Industriegrößen zeigt, dass Unternehmenskommunikation sich zunehmend über ihren Mehrwert für die Stakeholder definiert. Beim Content kommt es also darauf an, Expertise zu bieten und die Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen, statt sich selbst zu profilieren. KI-basierte Analysen können helfen, die Kommunikation an die Wünsche der Zielgruppen anzupassen.

  1. Bewegtbild

Videos setzen sich auch in der PR immer mehr durch. Schließlich zeigen eine Reihe von Studien, dass mehr als 90 Prozent der Verbraucher am liebsten ein Video ansehen, wenn sie ein Produkt näher kennenlernen möchten. Das liegt daran, dass kein anderes Medium Menschen so direkt auf einer emotionalen Ebene ansprechen kann. Zudem sind Videos leicht zu konsumieren und ihr Inhalt bleibt eher im Kopf. Deshalb eignen sie sich auch gerade zur Vermittlung von komplexen Inhalten. Damit sich ihr Einsatz lohnt, kommt es vor allem auf eine professionelle Produktion an.

  1. Kooperation mit Influencern

Die Kooperation mit inhaltlich verwandten Multiplikatoren wird 2022 weiter an Bedeutung gewinnen. Unternehmen nutzen dabei die Aufmerksamkeit und die Reichweite der Influencer für die Kommunikation ihrer Botschaft. Wichtig dabei ist, dass Multiplikator und Botschaft eine möglichst große inhaltliche Schnittmenge haben. Bei der Auswahl der richtigen Person hilft zum Beispiel unser Blogger-Relevanzindex. Ich bin überzeugt, dass Multiplikatoren künftig von der Kreation bis zur Distribution der Inhalte eine immer wichtigere Rolle spielen, um das Markenimage positiv zu gestalten.

Der Blick auf diese fünf Trends zeigt, dass die Digitalisierung auch in der PR immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Erfolg hängt also zunehmend davon ab, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen. Wer das tut, ist gut gerüstet für die Herausforderungen im Jahr 2022.

 

Roland Heintze
www.reputationzweinull.de

 

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Roland Heintze
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