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Krisen-PR: So schlimm war der Greenpeace-Absturz im EM-Stadion wirklich

Für die Greenpeace-Kommunikatoren war der Morgen nach dem Absturz ihres Motorgleitschirmfliegers in das EM-Stadion spannend: Wie schlimm ist das Medienecho? Wird der NGO dieser böse Fehler verziehen? Oder verliert der David im Kampf gegen den Goliath VW die Sympasthien des Publikums. Hier sehen Sie in harten Zahlen, wie schlimm die Situation für Greenpeace am Morgen nach dem Unglück wirklich war.

Greenpeace wollte mit dem Motorgleitschrimflieger über das EM-Stadion in München beim Spiel Frankreich gegen Deutschland fliegen und als Protest gegen Volkswagen einen Ball mit der Aufschrift „Kick Out Oil“ auf das Spielfeld werfen. Doch der Gleitschirmflieger touchierte einen Draht der Spider-Cam und musste im Stadion notlanden. Dabei wurden zwei Menschen am Kopf verletzt.

Das Echo auf diese missglückte Greenpeace-Aktion ist verheerend. Es wird einem „David“ nicht verziehend, dass er Menschen gefährdet. Ohnehin ist der Protest gegen Volkswagen nur schwer zu verstehen, wo doch die Wolfsburger Vorreiter in Sachen eMobilität in Deutschland sind.

Greenpeace hat versucht, die Wogen mit Entschuldigungen und der Bekenntnis zur eigentlich guten Absicht zu glätten. Doch diesmal haben die Umweltaktivisten überzogen.

Jörg Forthmann

Jörg Forthmann
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1 Comment

  1. Shit happens. Wäre die Aktion wie geplant verlaufen, würde alle Welt im Sinne von Greenpeace darüber berichtet haben. Wirklich problematisch ist m.E. die Sicherheitslage im Luftraum von Fußballstadien zu beurteilen. Der Pilot hätte ja auch vom IS kommen können

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