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Jobsuche im Netz 2020

Jobsucher setzen auf Karriereportale, Social-Media-Profile und eine lupenreine Reputation

Auf welchen Social-Media-Plattformen treffen Sie auf das größte an Gesundheitsfragen interessierte Zielpublikum? Wie stark ist der Marktanteil von Facebook abgestürzt? Welches sind die derzeit beliebtesten Sozialen Medien? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Social-Media-Atlas 2020. Für die aktuelle Ausgabe haben wir wieder gemeinsam mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung und dem Marktforscher Toluna 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 16 Jahren zu ihrem Social-Media-Verhalten befragt. Dabei haben wir auch einen ausführlichen Blick auf die aktuellen Trends bei der Jobsuche im Internet geworfen.

Mehr als die Hälfte der Onliner durchforstet das Netz nach Stellenangeboten

Insgesamt suchen 55 Prozent der Onliner in Deutschland regelmäßig oder von Zeit zu Zeit nach Arbeit. Die am meisten genutzten Quellen bei der Jobsuche im Netz stellen weiterhin Web 1.0-Anwendungen wie Internet-Stellenbörsen und das Online-Portal der Agentur für Arbeit. Unter den Sozialen Medien bleibt Xing mit 19 Prozent der wichtigste Kanal für die Suche nach Stellenangeboten. LinkedIn steht in Deutschland diesbezüglich weiterhin im Schatten des Berufsnetzwerks aus Hamburg, kann den Rückstand zu Xing aber immerhin von zehn auf sieben Prozentpunkte verkürzen.

Überproportional häufig suchen junge Leute im Netz nach Arbeit:

Mehr Schulbildung, mehr Social Media – und weniger Arbeitsagentur

Im Detail zeigt sich: Je höher ihre Schulbildung, desto weniger setzen Onliner auf Jobsuche dabei auf das Portal der Arbeitsagentur. Mit der Schulbildung steigt hingegen die Nutzung der Karriereportale von Unternehmen sowie der Web-2.0-Plattformen Xing und LinkedIn. So erreicht LinkedIn zum Beispiel 23 Prozent der Akademiker auf Stellensuche. Allerdings bleibt auch hier Xing der Igel zu LinkedIns Hasen: Das berufliche Netzwerk mit dem grünen „X“ dient sogar 33 Prozent der jobsuchenden Akademiker als Quelle für Stellenangebote.

Nach Bundesländern betrachtet suchen mit 62 Prozent besonders viele der Hamburger Onliner im Internet nach Arbeit. Gegenpol ist das Saarland, wo nur jeder zweite Internet-Nutzer Stellenangebote online sucht.

Ein schlechter Ruf vertreibt qualifizierte Bewerber

Die Reputation eines Unternehmens ist vor allem für junge Leute, gesellschaftliche Meinungsbildner und professionelle Social-Media-Influencer bei einer Bewerbung wichtig. Gesellschaftliche Meinungsbildner meint in diesem Zusammenhang Leute, die Führungspositionen beruflich in Unternehmen oder ehrenamtlich in Vereinen ausfüllen oder publizistisch tätig sind. Insgesamt hat schon jeder vierte Onliner auf Jobsuche von einer Bewerbung bei einem Unternehmen aufgrund einer schlechten Online-Reputation abgesehen. Unter den Meinungsbildnern liegt diese Quote bei 36 Prozent, unter den 20- bis 29-Jährigen sogar bei 44 Prozent.

Fazit

Unternehmen auf der Suche nach jungen, gebildeten und führungsstarken Mitarbeitern können ihren Recruitment-Erfolg steigern, in dem sie ein eigenes Karriereportal einrichten, eine gut gepflegte Xing-Präsenz bieten – und ein professionelles Reputation Management betreiben.

 

Roland Heintze
Reputationzweinull

 

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Roland Heintze
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