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Wie Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt wurde

iPhone-Hersteller steigert seinen Börsenwert durch vorbildliches Reputationsmanagement

Apple hat im August 2020 Wall-Street-Geschichte geschrieben: Als erstes US-Unternehmen erreichte der Technologiekonzern einen Börsenwert von zwei Billionen US-Dollar. Damit verdoppelte der Hersteller von iPhone, iPad, MacBook & Co. seine Marktkapitalisierung in nur zwei Jahren und stieg zum wertvollsten Unternehmen der Welt auf. Diese enorme Wertsteigerung wäre ohne vorbildliches Reputationsmanagement nicht möglich gewesen. Der gute Ruf des Tech-Riesen beruht nicht nur auf seinen hochwertigen Produkten, sondern auch auf Fortschritten bei Umweltschutz und Arbeitsbedingungen. Apple achtet zum Beispiel inzwischen in der gesamten Lieferkette auf Nachhaltigkeit und die Einhaltung von Arbeitsstandards. Das weiß der US-Konzern zu verkaufen – und steigert auf diese Weise sowohl seine Reputation als auch seinen Börsenwert.

Sämtliche Apple-Produkte sollen bis 2030 kohlenstoffneutral sein

Apple setzt beim Thema Umweltschutz Maßstäbe und zahlt damit auf den Reputationsfaktor Corporate Social Responsibility (CSR) ein. Der US-Konzern bezieht bereits den Strom für all seine Geschäfte, Büros und Rechenzentren komplett aus erneuerbaren Energiequellen. Zudem ist der gesamte laufende Betrieb kohlenstoffneutral, vom Arbeitsweg der Mitarbeiter bis hin zu den Geschäftsreisen. Bis 2030 soll auch die Produktion umgestellt werden: Der Tech-Riese will alle Produkte komplett kohlenstoffneutral herstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen alle Zulieferer auf erneuerbare Stromquellen umsteigen. Außerdem will Apple die Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette um 75 Prozent im Vergleich zu 2015 reduzieren und die restlichen Treibhausgase kompensieren.

Auch der Umgang mit Rohstoffen soll nachhaltiger werden. Das Ziel ist, künftig für Produkte und Verpackungen nur noch recycelte oder erneuerbare Materialien zu verwenden. Ab 2025 sollen zum Beispiel keine Plastikverpackungen mehr zum Einsatz kommen. Darüber hinaus will Apple die Verwendung von potenziell umweltschädlichen oder für Menschen gefährlichen Chemikalien weiter reduzieren und diese Substanzen durch innovative Alternativen ersetzen.

Hohe Arbeitsstandards bei Apple gelten auch für alle Zulieferer

Neben dem Reputationsfaktor CSR punktet Apple auch bei den Leistungen als Arbeitgeber. Noch vor ein paar Jahren wurden dem Tech-Konzern mangelhafte Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern vorgeworfen. Darauf reagierte das Unternehmen mit einer Reihe von Maßnahmen. Die hohen Standards für Arbeits- und Menschenrechte gelten inzwischen nicht nur für die Beschäftigten des Konzerns, sondern auch für dessen Zulieferer. Dazu gehören etwa faire Arbeitszeiten und eine sichere Arbeitsumgebung ohne Diskriminierung. Durch regelmäßige Kontrollen überwacht Apple die Einhaltung seiner Richtlinien.

Damit Mitarbeiter von Zulieferern ihre Rechte auch wirklich kennen, erhalten sie vor Beginn ihrer Tätigkeit eine Schulung. Seit 2008 hat Apple 19,4 Millionen Beschäftigte von Lieferanten über ihre Rechte am Arbeitsplatz aufgeklärt. Darüber hinaus bietet der Tech-Riese zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Mehr als vier Millionen Mitarbeiter von Zulieferern haben seit 2008 an Ausbildungs- und Trainingsprogrammen teilgenommen. Dazu gehören zum Beispiel Programmierkurse, Gesundheitstrainings oder die Vermittlung von Fähigkeiten zur Leitung von Produktionslinien.

All das führt zusammen mit der Qualität der Produkte, der positiven Umsatzentwicklung und der Leistung des Managements um CEO Tim Cook dazu, dass Apple bei Kunden, Investoren und Bewerbern einen hervorragenden Ruf genießt. Und der zahlt sich aus: Auch dank seines vorbildlichen Reputationsmanagements konnte der US-Konzern zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufsteigen.

 

Roland Heintze
www.reputationzweinull.de

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Roland Heintze
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