Jobsuche im Netz 2019

Social Media Atlas zeigt, wer wo im Internet nach Arbeit sucht

Im Internet nach Stellenangeboten suchen – das machen 53 Prozent der Internet-Nutzer ab 16 Jahren in Deutschland regelmäßig oder von Zeit zu Zeit. Unter den 20 bis 29Jährigen sind es sogar 71 Prozent. Das zeigt unser aktueller Social Media Atlas 2019, für den wir gemeinsam mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung und dem Marktforscher Toluna 3.500 Internet-Nutzer ab 16 Jahren repräsentativ befragt haben.

Überdurchschnittlich beliebt ist das Netz als Revier für die Stellenjagd bei Frauen und Höherqualifizierten. 60 Prozent der weiblichen Onliner informieren sich im Internet über Jobangebote, gegenüber nur 46 Prozent der männlichen. Und während nur 47 Prozent der Internet-Nutzer, die ihre Schulbildung mit der Mittleren Reife abgeschlossen haben, online nach Arbeitsplätzen suchen, tun dies mit 61 Prozent fast zwei von drei Akademikern über alle Altersgruppen hinweg.

 

Grafik Stellensuche im Internet nach Schulabschluss aus Faktenkontor Social Media Atlas 2019

 

Die wichtigsten Quellen für Stellenangebote liegen (weiterhin) im klassischen Web 1.0: 69 Prozent der Onliner auf Arbeitssuche im Netz nutzen dafür Online-Stellenbörsen wie zum Beispiel Jobscout oder Stepstone, 56 Prozent das Online-Portal der Bundesagentur für Arbeit. Unter den Sozialen Medien spielt das Berufsnetzwerk Xing in dieser Hinsicht die größte Rolle, das 20 Prozent für die Jobsuche nutzen.

 

Grafik Quellen Stellensuche im Internet aus Faktenkontor Social Media Atlas 2019

 

Während das Web-Angebot der Arbeitsagentur bei der Jobsuche mit steigender schulischer Bildung der Bewerber an Bedeutung verliert, legt die von Xing und auch LinkedIn sowie unternehmenseigenen Karriereseiten hingegen zu:

 

Grafik Quellen Stellensuche im Internet nach Schulabschluss aus Faktenkontor Social Media Atlas 2019

 

Mehr als jeder fünfte Internet-Nutzer auf Jobsuche im Web hat sich dabei aufgrund einer schlechten Online-Reputation schon gegen eine Bewerbung bei einem Unternehmen entschieden – unter den 20 bis 29jährigen sind es sogar 31 Prozent.

 

Grafik Bedeutung Online-Reputation bei Stellensuche im Internet nach Altersgruppen aus Faktenkontor Social Media Atlas 2019

 

Fazit: Gerade wenn es darum geht, junge Hochqualifizierte für sich zu gewinnen, sind für Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels ein gutes Reputation Management und gutes Employer-Branding im Web 1.0 und 2.0 unverzichtbar.

 

 

Roland Heintze
www.faktzweinull.de

 

Sichern Sie sich Ihr persönliches Exemplar des Ratgebers „Vordenker in der Social-Media-Kommunikation“ – ein Sonderdruck des Harvard Business Managers in Kooperation mit der Kommunikationsberatung Faktenkontor. Eine E-Mail an Faktzweinull@Faktenkontor.de genügt. Jetzt kostenfrei bestellen!


Schauen Sie für Neustes zum Thema Reputation Management auch bei den Reputationsprofis vorbei!

 

 

Roland Heintze
Posted inBlog: ReputationzweinullTags: , , , , , , , ,

Diesen Beitrag kommentieren:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.